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Bücker Fly-In Rangsdorf 2023 - Bücker Bü131 APM - HB-UUM

Аватар
Тайные истории шоу-бизнеса
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12.08.2024 14:46
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Категория:
Путешествия

Описание

Bücker Fly-In Rangsdorf 2023

Type: Bücker Bü 131 APM
Hersteller: Dornier
Registration: HB-UUM
Seriennummer: c/n 31
Baujahr: 1938
Motor: Luftgekühlter Lycoming Boxermotor mit 150 PS.
Pilot: Ueli Leutert
Heimatflugplatz: Flugplatz Speck-Fehraltorf im schweizerischen Fehraltorf,
betrieben vom Verein Flugsportgruppe Zürcher Oberland

Bücker Flugzeugbau war eine deutsche Flugzeugbaufirma, die sich auf die Entwicklung und den Bau von Sport- und Schulungsflugzeugen spezialisiert hatte. Carl Clemens Bücker, ein ehemaliger Marineflieger des Ersten Weltkriegs, hatte die Firma 1933 in Berlin-Johannisthal gegründet, von wo sie 1935 in eine von Herbert Rimpl und Otto Meyer Ottens neugebaute, den Ideen der Bauhaus-Schule nahestehende, größere Werksanlage nach Rangsdorf bei Berlin übersiedelte.

Bücker gründete bereits 1921 in Lidingö (Schweden) die Svenska Aero mit dem Zweck, Teile und Flugzeuge der Caspar-Werke und von Heinkel als Lizenzbau zu fertigen, da zu der Zeit nach den Bestimmungen des Versailler Vertrags keine Militärflugzeuge im Deutschen Reich der Weimarer Republik gebaut werden durften. Aus Schweden folgte ihm später sein Chefkonstrukteur Anders J. Anderson nach Berlin.

1937–1940 ließ Bücker sein Werk in Rangsdorf nach Plänen des Berliner Architekten Otto Werner weiter ausbauen. Unter anderem entstand eine neue Einflieger- und eine Endmontagehalle sowie 1940 ein so genannter „Sonderbau“ für die Entwicklung und den Bau geheimer Aufträge für die Rüstungsindustrie.

Bü 131 Jungmann

Bis 1936 hatten sich die Bückerflugzeuge in aller Welt als herausragend erwiesen. Der Jungmeister stand nach vielen Siegen in Kunstflugwettbewerben im Ruf, das beste Kunstflugzeug der Welt zu sein. Ob Liesel Bach oder der Autodidakt Otto Heinrich Graf von Hagenburg, fast überall belegten deutsche Kunstflieger erste Plätze und machten den Namen der Rangsdorfer Firma immer bekannter.

Noch in einem anderen Punkt war Bücker seiner Zeit voraus. Er war der Erste, der seine Flugzeuge auch weiblichen Piloten zur Verfügung stellte. So stellte er bereits während der Arbeit in Johannisthal die erst 24 Jahre alte Luise Hoffmann als Einfliegerin, Überführungs- und Vorführpilotin ein. Leider verunglückte sie auf dem Heimflug von einer Vorführtour nach Griechenland, in die Türkei und nach Bulgarien. Die gleiche Chance bekamen danach noch zwei weitere junge Fliegerinnen, Eva Schmidt und Beate Köstlin, die nach Verheiratung mit ihrem und Schmidts Fluglehrer den Namen Beate Uhse trug. Beide holten mit Bückerflugzeugen Siege bei verschiedenen Veranstaltungen.

Bücker Bü 181,

Eine neue Möglichkeit eröffnete sich für Bücker, als Ende 1937/Anfang 1938 vier ältere im Dienst befindliche Anfangsschulflugzeuge durch Neuanschaffungen zu ersetzen waren. Obwohl es keine offizielle Ausschreibung gab, entwickelte Bücker die Bücker Bü 181, bei der, damals ungewöhnlich für einen Trainer, Fluglehrer und -Schüler nebeneinander saßen. Mangels weiterer Konkurrenz (allein Klemm arbeitete in eine ähnliche Richtung) bestimmte das Reichsluftfahrt-Ministerium die Bü 181 zum neuen Standardschulflugzeug der Luftwaffe. Eine Großserie, später mit noch zwei weiteren Fertigungsbetrieben, löste nun alle anderen bisherigen Schulflugzeuge ab.

In den Hallen entstanden bald immer mehr der beiden Flugzeugtypen. Dazu halfen ihm größere Aufträge unter anderem aus Rumänien und Ungarn, aber auch aus Niederländisch-Indien und aus Japan. Die Schweiz wählte 1936 die beiden Bückerflugzeuge nach Vergleich mit vielen Konkurrenzfabrikaten als ihre Standardschulflugzeuge aus und erwarb die Nachbaurechte.


Die Bü 131flog über 30 Jahre im Schulbetrieb der Schweizer Luftwaffe. Da ursprünglich weder Funk noch Navigationsinstrumente vorhanden waren, musterten die Schweizer 1971 die gesamte Flotte aus. Die noch flugtüchtigen Maschinen wurden vom Aero-Club der Schweiz übernommen. Um die Leistung zu verbessern und unbeschränkten Rückenflug zu ermöglichen, wurden die meisten Bücker Jungmann vom störanfälligen Hirth-Motor mit 100 PS auf einen Lycoming-Boxermotor mit 180 PS umgebaut. Der Umbau wurde durch die FFA in Altenrhein vorgenommen und machte die Bü 131 zu einem vollwertigen Akrobatikflugzeug mit der Möglichkeit zur Rückenvrille, daher das RV auf dem Seitenleitwerk. Auch heute noch wird die Jungmann erfolgreich in den untersten Kategorien an Kunstflugmeisterschaften eingesetzt.


Dornier-Bücker in Altenrhein in der Schweiz

Bei der schweizerischen Fertigungsstätte der Firma Dornier in Altenrhein SG, mit „Doflug“ bezeichnet, wurden 88 Stück Bü 131 und 46 Bü 133 gebaut. Diese leisteten dann über dreißig Jahre ihren Dienst, bis sie technisch ausgesondert werden mussten. Einige erhaltene oder wieder aufgebaute Bückerflugzeuge befinden sich in Privatbesitz und sind flugfähig.

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